Fast die Hälfte der Autofahrer erwägt in diesem Jahr einen Wechsel der Kfz-Versicherung. Dabei ist die Wechselfreudigkeit umso höher, je niedriger das Einkommen ist. Allerdings informieren sich nur 12 Prozent gezielt über den günstigsten Tarif. Für 40 Prozent ist es zu umständlich und zeitraubend, den günstigsten Tarif herauszusuchen. Dies ergab eine Studie der DBV-Winterthur Versicherungen in Zusammenarbeit mit TNS Infratest.
70 Prozent der Autofahrer entscheiden jedoch nicht nach dem Preis, sondern für sie steht der Leistungsumfang und der Service im Vordergrund. Dies gilt mit 78 Prozent besonders für die Senioren. Außerdem ergab die Umfrage, dass die Wichtigkeit des Preises mit der Höhe des Bildungsgrades steigt.
In den letzten zehn Jahren haben fast 43 Prozent der befragten Autofahrer ihre Kfz-Versicherung gewechselt. Davon haben knapp 60 Prozent einmal, 20 Prozent zweimal, 13 Prozent dreimal und 15 Prozent viermal oder öfter den Versicherer gewechselt. Jüngere wechseln dabei wesentlich häufiger, während die fortgeschrittenen Jahrgänge in der Regel ihrem Versicherer treu bleiben. Dies liegt der Studie zufolge an der Bequemlichkeit dieser Altersgruppe, sich mit der Materie zu beschäftigen.
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