Die Deutsche Bank hat die Führungsposition im Beratungsgeschäft bei Fusionen und Übernahmen (Merger & Aquisition, M&A) in Deutschland eingebüßt. Belegte sie im letzten Jahr noch den ersten Platz, ist es nach neun Monaten dieses Jahres nur noch ein Platz in den Top Ten, wie eine Aufstellung des Informationsdienstes Thomson Financial belegt. Dies berichtet die Wirtschaftswoche.
Der Grund für die schlechtere Platzierung ist vor allem die fehlende Beteiligung an dem Kauf der HypoVereinsbank durch die italienische Unicredito. Die an diesem Deal beteiligten amerikanischen Finanzdienstleister wie Merrill Lynch oder J.P. Morgan haben im Gegenzug deutlich aufgeholt.
Das Volumen von Fusionen und Übernahmen hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum in Deutschland auf insgesamt 151 Mrd. Euro fast verdoppelt. Auch für das letzte Quartal sind die Investmentbanker zuversichtlich. „M&A-Transaktionen sind üblicherweise im vierten Quartal sehr stark, weil die Beteiligten die Deals noch vor Jahresende über die Bühne bringen wollen“, sagt Henry Gibbon von Thomson Financial gegenüber der Wirtschaftswoche.
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