Die Deutsche Bank und das Bankhaus Sal. Oppenheim sind neue Anteilseigner der chinesischen Huaxia Bank. Die Beteiligung der deutschen Kreditinstitute wurde jetzt von der chinesischen Bankenaufsicht genehmigt. Nach einem Bericht der Financial Times Deutschland (FTD) beläuft sich das Engagement der beiden Unternehmen auf rund 270 Mio. Euro. Die Deutsche Bank soll mit knapp 200 Mio. Euro den Löwenanteil der Investition tragen und mit 10 Prozent der Anteile zweitgrößter Eigner der Huaxia werden.
Die angestrebte Zusammenarbeit der Deutschen Bank mit dem chinesischen Institut soll vorwiegend im Bereich Kreditkarten, Vertrieb von Anlageprodukten und im gehobenen Privatkundengeschäft erfolgen. Darüber hinaus sollen die Deutschen bei Bilanzierung und Unternehmensführung nach westlichen Standards behilflich sein.
Die Deutsche Bank hatte bereits versucht, durch eine Beteiligung an der Bank of Beijing Fuß auf dem chinesischen Markt zu fassen. Damals musste sie aber dem niederländischen Finanzkonzern ING und der International Finance Corporation der Weltbank den Vortritt lassen.
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