Die Deutsche Bank hat heute die Zahlen für das Jahr 2006 vorgelegt. Das Ergebnis vor Steuern betrug 8,1 Mrd. Euro und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 33 Prozent gestiegen. Allein im vierten Quartal erwirtschaftete das Institut 1,9 Mrd Euro. Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann sprach von einem Rekordjahr.
„Dies ist das beste vierte
Quartal in der Geschichte der Deutschen Bank und damit ein hervorragender Abschluss
eines außergewöhnlich erfolgreichen Jahres", so Ackermann bei der Bekanntgabe der Zahlen. Um auch die Aktionäre an diesem Erfolg zu beteiligen, erhöhte die Bank den Dividendenvorschlag auf 4,- Euro pro Aktie. Dies bedeutet eine Steigerung in Höhe von 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Neben den glänzenden Zahlen gab das Institut gleichzeitig den Erwerb eines 20-prozentigen Anteils an der vietnamesischen Hanoi Building Commercial
Joint Stock Bank („Habubank”) bekannt. Die Deutsche Bank ist damit größter Einzelaktionär bei der Habubank. Die strategische Kooperation, die über den Erwerb hinaus vereinbart wurde, umfasst die
gemeinsame Untersuchung einer möglichen Partnerschaft in den Bereichen
Kreditkarten, Bankenleistungen für wohlhabende Kunden und die Entwicklung und den Vertrieb von Anlageprodukten. Im Rahmen des Wissenstransfers lässt die Deutsche Bank Habubank an ihrem Know-how in den Bereichen Treasury und Risikosteuerung teilhaben, war aus der Firmenzentrale in Frankfurt am Main zu hören.
Die 1988 gegründete und in der Hauptstadt Hanoi ansässige Habubank war die erste in
Form einer Aktiengesellschaft gegründete Bank in Vietnam. Sie verfügt heute über ein
Netzwerk von 21 Filialen mit rund 560 Mitarbeitern, das Bankprodukte und –dienstleistungen mehr als 75.000 Privat- und Geschäftskunden anbietet. Die Habubank wurde vor kurzem von der Fachzeitschrift The Banker zur Vietnam Bank of the Year 2006 gekürt.