Die Deutschen sind bei ihren Urlaubsausgaben in diesem Jahr noch sparsamer als in der vergangenen Feriensaison. Das ist das Ergebnis einer Exklusivumfrage, die die Dresdner Bank durchführte. Danach wollen oder müssen 31,1 Prozent der Befragten weniger für den Urlaub ausgeben. 2003 hatten 29,4 Prozent solche Sparabsichten. Die Zahl der Verbraucher, die mehr Geld in die Urlaubskasse packen wollen, sank von 16,2 Prozent 2003 auf aktuell 15,2 Prozent.
Parallel stieg die Zahl derer, die für den Urlaub keinesfalls Schulden zu machen bereit sind: 2003 sagten hier 92,6 Prozent klar "Nein", 2004 sind es sogar 94,6 Prozent.
Am ausgabenfreudigsten in den Ferien sind jüngere und ledige Feriengäste. 23 Prozent der unter 24-Jährigen planen 2004 höhere Urlaubsausgaben, dagegen sagen 40,3 Prozent der 30- bis 39-Jährigen und 37 Prozent der 40- bis 49-Jährigen, dass sie voraussichtlich mit weniger Geld auskommen werden. Schaut man sich den Familienstand an, so ist die Gruppe der Verheirateten – mit und ohne Kinder – in dieser Saison am sparsamsten: Fast jeder Dritte (32,4 Prozent) plant Kürzungen bei der Urlaubskasse.
Auch beim Thema Verschulden für den Urlaub sind jüngere Leute deutlich sorgloser: Während insgesamt nur vier Prozent der 1.255 von der Forschungsgruppe Wahlen Befragten Kredit oder Kontoüberziehung für die Ferien akzeptabel finden, sind 11,5 Prozent der unter 24-Jährigen und neun Prozent der 25- bis 29-Jährigen bereit, sich für eine Auszeit vom Alltag zu verschulden.
Die Bereitschaft der Jungen, während des Urlaubs über ihre aktuellen finanziellen Möglichkeiten zu leben, hat sich im Vergleich zu 2003 bei den bis zu 24-Jährigen fast verdoppelt und in der Gruppe bis zu 29 Jahren fast verdreifacht.
(te)
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