80 Prozent der Deutschen
finden die Regelung, dass Frauen und Männer bei der Riester-Rente ab dem nächsten Jahr für die gleichen Beiträge das gleiche Geld bekommen, gerecht. Hierzu zählen auch die Männer, obwohl deren
Beiträge dadurch steigen werden. Dieses überraschende Ergebnis kam
bei einer Repräsentativbefragung der DBV-Winterthur in Zusammenarbeit
mit TNS Infratest unter 1000 Bundesbürgern heraus.
Auch wenn erwartungsgemäß mehr Männer als Frauen, nämlich 18
Prozent, Unisex-Tarife als ungerecht empfinden, ist doch eine
beeindruckende Zweidrittelmehrheit des starken Geschlechts der
Ansicht, es sei richtig, dass sie den Frauen gleichgestellt werden.
Bei den Frauen sagen immerhin noch 12 Prozent, dass Männer und Frauen
jeweils ihrer statistischen Lebenserwartung entsprechende Beiträge
zahlen sollten. Besonders bei leitenden Angestellten sowie bei
Schülern und Studenten stößt der Unisex-Tarif auf wenig Gegenliebe.
Je höher der Bildungsgrad als auch das Einkommen, desto eher ist man
der Auffassung, es sollte ein Unterschied in den Tarifen gemacht
werden.
Die DBV-Winterthur wird die Tarife
so mischen, dass der Einheitsbeitrag für beide Geschlechter ungefähr
in der Mitte der bisherigen liegen wird. Der Beitrag für die Herren
wird dadurch nicht überproportional steigen. Um ihre Riester-Rente
aber noch verbraucherfreundlicher zu gestalten hat die DBV-Winterthur
zwei weitere Besonderheiten eingebaut: Zum einen verteilt das
Unternehmen die Abschlusskosten im Gegensatz zu fast allen
Mitbewerbern über die gesamte Laufzeit. Dadurch kann der Kunde
schneller verzinsliches Kapital aufbauen.
Zum anderen lässt sich die
winGarant-Rente um eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU)
erweitern, was normalerweise bei Riester-Renten nur sehr
eingeschränkt möglich ist. Der Trick: Die BU wird als private
Versicherung abgeschlossen aber als Zusatzversicherung tarifiert und
dadurch für den Kunden günstiger.