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Deutsche kassieren Milliarden an der Steuer vorbei 

Anleger und Sparer kassieren jedes Jahr Milliarden am deutschen Fiskus vorbei. Rund eine Milliarde Euro an Zinseinnahmen und zwei Milliarden Euro an Spekulationsgewinnen würden nicht versteuert, sagte der Vorsitzende der Deutschen Steuergewerkschaft, Dieter Ondracek, dem Tagesspiegel.

Daran würden auch das neue "Gesetz zur Förderung der Steuerehrlichkeit" und die ab dem 1. April möglichen Kontenabfragen nichts ändern, betonte Ondracek: "Die Finanzämter haben gar nicht genug Personal, um flächendeckend zu ermitteln."

Wer jetzt noch von der Steueramnestie Gebrauch machen will, muss sich beeilen, sagte Wolfgang Wawro, Vorstandsmitglied des Deutschen Steuerberaterverbands, dem "Tagesspiegel". Da die Amnestiemöglichkeit definitiv am 31. März endet, müssen Steuerhinterzieher bis dahin nicht nur die Selbstanzeige gemacht, sondern auch ihre Steuerschuld komplett beglichen haben. "Wer Ende März die Selbstanzeige macht, die Steuern aber erst im April nachzahlt, profitiert nicht mehr von der Amnestie", warnte Wawro.

Statt des Steuersatzes von 35 Prozent gelte dann der möglicherweise höhere, persönliche Steuersatz. Außerdem könne der Fiskus für die vergangenen zehn Jahre Steuern nachfordern. Und: Liegt die Steuerhinterziehung nicht länger als fünf Jahre zurück, drohe auch noch ein Strafverfahren.

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