Die Deutschen verfehlen ihre Sparziele. Das geht aus einer Studie des Marktforschungsunternehmen TNS-Infratest im Auftrag des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) hervor.
Die Befragten geben als maximal möglichen monatlichen Sparbetrag durchschnittlich 203 Euro an. Der tatsächliche Sparbetrag beträgt jedoch 194 Euro. Dadurch ergibt sich eine Sparlücke von 71 Euro im Monat. Die Befragten erfüllen ihr Sparpotenzial damit zu 90 Prozent.
Die Sparquote lag 2013 bei 10 Prozent. Die BVR rechnen für 2014 mit derselben Quote. Seit 2008 geht sie zurück. Vorstandsmitglied des BVR, Andreas Martin, sagt dazu: "Auch wenn die Sparquote bislang nicht ins Bodenlose gefallen ist, stellt ihre sinkende Tendenz eine Gefahr für die angemessene finanzielle Altersversorgung der Bundesbürger dar. Gerade mit Blick auf die demografische Entwicklung der Bevölkerungsstruktur in Deutschland brauchen wir statt einer fallenden eine steigende Sparquote."
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