Das Geldvermögen deutscher Haushalte steigt. Im Schnitt liegt der Nettobetrag bei fast 70.000 Euro je Haushalt. Die Sparquote kletterte von 9,2 Prozent im Jahr 2000 auf 10,7 Prozent im Jahr 2005, berichtet die Bundesbank. Die Zunahme der Sparquote auf 10,7 Prozent des verfügbaren Einkommens sei in erster Linie auf eine verstärkte Altersvorsorge zurückzuführen.
Das Finanzvermögen der Haushalte sei im letzten Jahr insgesamt um 180 Milliarden Euro auf einen Rekordstand von 4,26 Billionen Euro gewachsen. Mit 1,57 Billionen Euro sei die Verschuldung in etwa genauso hoch gewesen wie im Jahr 2003.
Das Vermögen wird vor allem auf der Bank gelagert (35 Prozent), etwa ein Viertel ihres Geldes stecken die Bürger in Versicherungen. Auch Investmentfonds wecken zunehmend das Interesse der Verbraucher (12 Prozent). Der unmittelbare Aktienbesitz erhöhte sich nur geringfügig auf sieben Prozent.
Axel Weber, Präsident der Bundesbank, warnte davor, den Wertverlust auch moderat erscheinender Inflationsraten zu unterschätzen. So sei bereits bei drei Prozent Preisanstieg pro Jahr binnen 20 Jahren fast die Hälfte des Vermögens aufgezehrt.
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