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Deutsche werden beim Sparen nicht sparen 

Eine Trendwende im Sparverhalten der Deutschen wird es 2005 nicht geben. Mehr als 60 Prozent der Bundesbürger werden mehr oder mindestens genauso viel sparen, wie 2004. Das ist das Ergebnis einer Repräsentativ-Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut forsa im

Auftrag vom unabhängigen Finanzdienstleister AWD ermittelt hat.

Ein weiteres Ergebnis der Untersuchung: Vor allem bei den Energiekosten, Restaurantbesuchen, Telefonkosten und Urlaubsreisen wollen die Deutschen 2005 den Gürtel enger schnallen. Am Aufbau einer Altersvorsorge hingegen wollen nur wenige Deutsche in den nächsten Monaten sparen.

Gefragt danach, wo die Deutschen am ehesten Geld einsparen wollen lagen die Bereiche Energiekosten (67%), Telefonkosten (67%), Restaurantbesuch (65%) mit großem Abstand an der Spitze. Danach folgen Reisen (49%), Versicherungen (37%), Lebensmittel (33%) und Wohnungskosten (29%). Ein Sparen beim Sparen hingegen wird es nur geringfügig geben. Beim Notgroschen wollen nur 19 Prozent der Befragten sparen und beim Aufbau einer Altersvorsorge sogar nur 12 Prozent.

Mit einem zusätzlichen Plus im eigenen Portemonnaie rechnen trotz der 3. Stufe der Steuerreform die wenigsten Deutschen. Nur 14 Prozent der Befragten gaben gegenüber forsa an, dass Sie damit rechnen in 2005 mehr Geld zur Verfügung zu haben als 2004. 51 Prozent sagten, sie rechnen mit einem Rückgang des frei verfügbaren Geldes.

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