Die AOK hat den Testlauf einer internationalen Krankenversicherungskarte in der Region Ortenau/Südlicher Oberrhein gestartet. Bei dem Testlauf handelt es sich um ein EU-Projekt unter dem Namen "Netc@rds", bei dem in insgesamt neun Ländern der EU ein internationaler Einsatz der jeweiligen Krankenversichertenkarte erprobt wird. So werde die KV-Karte des AOK-Versicherten bei internationalen Pilotkrankenhäusern in ein spezielles Lesegerät gesteckt und damit die Zugehörigkeit zur deutschen Krankenversicherung ausgelesen und die Gültigkeit online, über eine sichere Internetverbindung, bestätigt. Gleichzeitig dienen die elektronisch ausgelesenen Versichertendaten auch zur Abrechnung der medizinischen Leistungen durch die Krankenhäuser mit der AOK.
Folgende Länder nehmen am Projekt "Netc@rds" teil: Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Österreich, Slowenien, Slowakische Republik, Ungarn und Tschechien. In den deutschen Modellregionen beteiligen sich folgende Krankenhäuser: Uniklinikum Freiburg, Kreiskrankenhaus Ettenheim, Kreiskrankenhaus Kehl und Städtisches Krankenhaus Herbolzheim.
Ermöglicht wird dieser durch eine Kooperation des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik (ZI) und der AOK Baden-Württemberg. Ziel ist es, das Projekt "Netc@rds" in seiner praktischen Umsetzung auch auf andere Länder zu erweitern.
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