Die Deutschen investieren immer mehr in Discountzertifikate. Mit diesen Zertifikaten erwirbt man ein Anrecht auf eine bestimmte Anzahl von Aktien zu einer bestimmten Zeit. Der Herausgeber dieser Zertifikate kann zum Stichtag bestimmen, ob er die entsprechenden Aktien liefert oder aber den Wert des Zertifikats ausbezahlt.
Inzwischen beträgt das Anlagevolumen mit rund 6 Millionen Euro ein Zehntel des gesamten Anlagevolumens in Derivaten, wozu auch Discountzertifikate gehören. Nach Garantie- und Teilschutzzertifikaten stellen Discountzertifikate damit die drittgrößte Anlagekategorie. Eine Studie der tetralog systems AG bezeichnet Discountzertifikate neben Aktien, Anleihen und Immobilien sogar als eigene Anlageklasse.
Derivate und ganz besonders Discountzertifikate eignen sich für den ganz normalen Anleger zur Bemischung in einem strukturierten Depot. Derivative Strukturen bilden jedes Chance-/Risikoprofil exakt ab und können so ungewollte Verluste verhindern, hat eine Studie der European Business School ermittelt. Laut tetralog-Studie sank durch die Discountzertifikate das Risiko eines Portfolios, der Gewinn stieg dagegen.