Die Dresdner Bank strukturiert ihr Geschäftsmodell ab dem Jahr 2007 neu. Wie das Institut mitteilte, steht im Mittelpunkt der neuen Aufstellung steht ein integriertes Geschäftsmodell mit drei Unternehmensbereichen: Private & Corporate Clients, Investment Banking und Business Services. Im ersten Bereich werden künftig die fünf Kundenangebote Personal Banking, Private Banking und Business Banking sowie Private Wealth Management und das mittelständische Corporate Banking geführt. Bisher kamen diese Angebote aus drei unterschiedlichen Unternehmensbereichen.
Im Investment Banking werden künftig kapitalmarktaffine deutsche und internationale Konzerne sowie Institutionen betreut. Die Geschäftsverarbeitung sowie die internen Services für Informationstechnologie und Personal werden zu Business Services gebündelt.
Im Rahmen des Interessenausgleichs haben Vorstand und Gesamtbetriebsrat auch eine Einigung über die Details des im Juni angekündigten Stellenabbaus erzielt und sich auf einen Sozialplan verständigt. Die Dresdner Bank AG wird bis Anfang 2009 im Inland die Vollzeitstellen um 1860 reduzieren. Die Einigung zwischen Management und Betriebsrat sieht ferner vor, dass die Dresdner Bank AG auf den Abbau von 160 Stellen verzichtet, wenn die entsprechend vorgesehenen Jahresziele wie angestrebt erreicht werden. In der Dresdner Bank Gruppe bleibt es insgesamt beim angekündigten Abbau von 2480 Vollzeitstellen bis Ende 2008.
Die Vertragsparteien haben zudem vereinbart, dass die Dresdner Bank bis Ende 2009 auf betriebsbedingte Beendigungskündigungen verzichten will. Für die Umsetzung der mit dem Programm verbundenen Maßnahmen werden nach Angaben der Bank in 2006 Restrukturierungskosten in Höhe von 400 Millionen Euro anfallen.