Wer Zweifel hat, ob sein Vermögensverwalter der richtige ist, kann im neu erschienenen Elite Report "Die Elite der Vermögensverwalter 2007" nachschlagen, ob denn das Preis-Leistungs-Verhältnis des Hausbankiers angemessen ist. In dem Nachschlagewerk werden vor allem die Gebühren der Vermögensverwalter unter die Lupe genommen. Dafür hat die Elite Report Redaktion den Enteignungskoeffizienten entwickelt. Danach werden nach Angaben der Redaktion erstmalig alle Vermögensverwaltungskosten der Dienstleister in Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Luxemburg und der Schweiz erfasst und bewertet.
Dem Bericht zufolge würden immer noch zu viele Kunden unbekümmert Verluste in Kauf nehmen. Kosten - und Gebührenbewusstsein seien vornehmlich bei institutionellen Anlegern ausgeprägt. Privatvermögende fragen dagegen nicht nach Kosten, wollen nicht verhandeln.
Mit dem vom "Zentrum für Vermögensfragen" entwickelten Enteignungskoeffizienten überprüfen die Controller der Elite Report Redaktion ständig viele hundert Vermögensverwaltungsmandate auf Fairness in der Preisgestaltung und innere Qualität. In den Report wurden nur die Vermögensverwalter aufgenommen, bei denen die Gesamtbelastung des Kunden nicht über 1,5% liegt. Bei seriösen Anbietern betragen die Preise je nach konzeptioneller Ausrichtung 0,8 Prozent bis 1,4 Prozent vom Vermögenswert. Im Elitereport, der alle empfehlenswerten Häuser aufschlüsselt, ist derjenige ein relativ teurer Verwalter, der die geringste Zahl von Punkten im Enteignungskoeffizienten erreicht. Wer die höchste Zahl hat, gilt als preiswerter Anbieter.
Bei fast allen Vermögensverwaltern hat die Elite Report Redaktion Verhandlungsbereitschaft und auch Spielraum bei den Gebühren erkennen können. Es lohnt sich demnach auch für Privatkunden, die Gebührenfrage zumindest zu stellen.
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