Das klassische Sparbuch ist die beliebteste Form, mit der Eltern
für ihre Kinder unter 18 Jahren Geld sparen. Das ergab eine aktuelle
Umfrage von TNS Infratest im Auftrag des Verbandes der PSD Banken
e.V. Demnach gaben 56 Prozent der befragten Eltern an, für ihre
Kinder Sparbücher, Sparbriefe oder Sparverträge abgeschlossen zu
haben.
Auf Platz Zwei für die finanzielle Absicherung folgt die
eigene Immobilie mit 51 Prozent, gefolgt von Lebensversicherungen mit
50 Prozent sowie dem Bausparvertrag mit 47 Prozent. Je höher das
Haushaltsnettoeinkommen der Eltern, desto höher ist auch der Anteil
in Aktien und Fonds. Während bei einem Einkommen bis 1500 Euro nur
jeweils 7 Prozent der Befragten diese Sparformen zur Absicherung
ihrer Kinder wählen, sind es in der Einkommensklasse 3000 bis 4000
Euro schon 24 Prozent (Aktien) bzw. 36 Prozent (Fonds).
In der
höchsten Einkommensklasse über 5000 Euro gaben 78 Prozent der
Befragten an, dass sie für ihre Kinder in Aktien investieren, 38
Prozent in Fonds. Mehr als 70 Prozent aller Eltern legen regelmäßig
Geld für ihre Kinder zur Seite. 35 Prozent sparen monatlich bis zu 50
Euro pro Kind, 29 Prozent zwischen 50 und 200 Euro und 4 Prozent
zwischen 200 und 500 Euro.
1 Prozent der befragten Eltern gab an,
mehr als 500 Euro monatlich für den eigenen Sprössling zur Seite zu
legen. 22 Prozent aller befragten Eltern von Kindern unter 18 Jahren
gaben an, überhaupt nichts für die finanzielle Absicherung ihrer
Kinder anzulegen.