Die gesetzliche Einlagensicherung in Deutschland sollte von 20.000 Euro auf 100.000 Euro heraufgesetzt werden, fordert der Finanzexperte Professor Helmut Siekmann von der Universität Frankfurt.
In einem Interview mit dem Handelsblatt erklärte der Wirtschaftswissenschaftler, die gesetzliche Einlagensicherung sei letztlich die einzig sichere: "Bei den freiwilligen Sicherungseinrichtungen gibt es diesen rechtlichen Anspruch nicht." Er bemängelte, dass keine Zahlen über Fonds und Rücklagen bekannt seien.
Für die Zukunft fordert Experte Siekmann vor allem mehr Transparenz im Beratungsgespräch: "Schon am Bankschalter muss dem Kunden unmissverständlich klar sein, welche seiner Forderungen gegen die Bank abgesichert sind und bis zu welchem Maximalbetrag."