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Fast jeder zweite Deutsche sorgt nicht für Angehörige vor  

Die Mehrheit der Deutschen setzt beim Thema Risikovorsorge für nahe Angehörige auf festverzinsliche Sparanlagen. Mit 30,8 Prozent ist dies die beliebteste Anlageform zur Vorsorge. Danach folgen die Kapitallebensversicherung mit 18,6 Prozent, der Immobilienkauf (16,8 Prozent) und Investmentfonds mit 11,9 Prozent. Dies ist das Ergebnis der Studie „Kundenkompass Armutsrisiken“, die von der Finanzdienstleistungsgruppe Delta Lloyd und dem F.A.Z.-Institut durchgeführt wurde.

Demnach besteht die größte Bereitschaft, für Angehörige vorzusorgen, in der Altersgruppe der 30- bis 59jährigen. Hier kümmern sich fast zwei Drittel der Bevölkerung um die Risikovorsorge für Angehörige. In der Gruppe der 18- bis 29jährigen sind es rund ein Viertel. Unterschiede zeigen sich auch beim Familienstand. Während 63 Prozent der Verheirateten ihre Angehörigen gegen Lebensrisiken absichern, ist der Mehrzahl der Alleinstehenden (77 Prozent) dazu nicht bereit. Auch 38 Prozent der Bürger, die in einer festen Beziehung leben, fühlen sich nicht genötigt, Vorsorge für die Angehörigen zu betreiben. Für 6,9 Prozent der Deutschen ist eine Vorsorge überhaupt nicht möglich.

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