Der Schrecken über die Finanzkrise ist einer Grundzuversicht gewichen. Das sagte die Geschäftsführerin des Meinungsforschungsinstitutes Allensbach, Renate Köcher, der Wirtschaftswoche. Binnen dreier Wochen habe sich die Zahl der Befragten, die sich von der Krise außerordentlich beunruhigt fühlen, von 50 auf 38 Prozent verringert, der Anteil der Sorglosen habe sich von 15 auf 23 Prozent vergrößert.
Gestiegen ist jedoch die Angst vor einer allgemeinen Wirtschaftskrise: Anfang September haben lediglich 38 Prozent der Bevölkerung mit einer Wirtschaftskrise gerechnet, am Ende desselben Monats sei dieser Anteil schon auf 48 Prozent gestiegen. Heute befürchten fast 60 Prozent eine große Krise. Doch selbst angesichts der Hiobsbotschaften aus der Wirtschaft sieht noch ein Zehntel der Bevölkerung den Konjunkturverlauf optimistisch. 25 Prozent erwarteten eine stabile Situation, schreibt die Wirtschaftswoche.