Der Bundesverband deutscher Banken machte seine Forderung deutlich, den öffentlichen Bankensektor zu privatisieren. Falls dies nicht realisiert wird, befürchtet der Bankenverband, dass vermehrt ausländische Unternehmen die einheimischen Kreditinstitute übernehmen würden.
Der Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes, Manfred Weber äußerte sich dazu, dass man nicht die Sparkassen abschaffen will, sondern, es wäre vor allem für finanzstarke Sparkassen sinnvoll, sich privat auf dem Markt zu etablieren. Weiterhin kritisierte er das Dreisäulenmodell in Deutschland, das in Privatbanken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken aufgeteilt ist.
Bei einer Übernahme durch eine ausländische Bank bezweifelt der Bankenverband, dass die deutschen Institute noch ihren Sitz in Deutschland haben werden, da der Standort Deutschland für nicht einheimische Banken nicht so attraktiv erscheint. (dh)
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