Wenn Frauen sich mit dem Thema Geldanlage beschäftigen, erzielen sie häufig größere Erfolge als Männer. So werfen weiblich verwaltete Depots im Durchschnitt 1,4 Prozent mehr Rendite ab als die Portfolios der männlichen Anleger. Das ergab eine Studie der University of California.
Die größten Unterschiede zeigen sich im Risikoverhalten. Wenn weibliche Anleger über wenige Informationen verfügen, investieren sie umsichtiger als Männer. Beispielsweise schichten sie ihre Depots seltener um. Sie sichern zunächst das vorhandene Vermögen und versuchen dann, das Erreichte zu vermehren. Männer sind schneller von ihrem Handeln überzeugt. Sie glauben zu wissen, wie die Finanzmärkte funktionieren und überschätzen sich häufig.
Zwar kennen sich Männer bei Geldangelegenheiten im Durchschnitt immer noch besser aus als Frauen. Allerdings holen Anlegerinnen den Wissensrückstand zunehmend auf und legen ihr Geld bei Know-how-Gleichstand nicht selten gewinnbringender an.
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