Die Aktie als Geldanlage für die Altersvorsorge genießt bei den Deutschen nicht mehr viel Vertrauen. Wie eine repräsentative Umfrage der "Gesellschaft für Konsumforschung" (GfK) im Auftrag des britischen Finanzdienstleisters "Clerical Medical" ergab, sind aktuell nur sieben Prozent davon überzeugt, dass die Aktie langfristig die erfolgreichste Form der Geldanlage bleibt.
Rund ein Drittel (36 Prozent) geht davon aus, dass Aktien und Aktienfonds weiter an Wert verlieren und auf längere Sicht unattraktiv für die Altersvorsorge bleiben. Mehr als jeder Vierte (26 Prozent) traut sich derzeit kein Urteil zu.
Am meisten Unterstützung erhalten Aktien und Aktienfonds von Jüngeren und Besserverdienern. Unter den 20- bis 29-Jährigen halten nur 27 Prozent die Aktie als unattraktiv für die Altersvorsorge. Bei den 50- bis 59-Jährigen waren es hingegen fast die Hälfte (49 Prozent).
Viel Vertrauen genießen gegenwärtig aber auch andere Formen der Geldanlage nicht. So beurteilten in der Umfrage auch 21 Prozent der Befragten, dass Zinsanlagen wie Sparbuch, Tagesgeld oder Termingeld nach Abzug von Steuer und Inflation zu wenig Ertrag für die Altersvorsorge bringen.
Für die repräsentative Umfrage wurden im Januar 2009 von der
GfK Marktforschung im Auftrag von Clerical Medical 1059 Bundesbürger befragt.