Ende 2003 erreichte das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland 3,92 Billionen Euro. Damit ist das Geldvermögen der Deutschen im Vergleich zum Vorjahr um 5 Prozent gestiegen. 2002 war das Geldvermögen erstmals seit Gründung der Bundesrepublik gesunken. Das gab der Bundesverband deutsche Banken bekannt.
Mehr als ein Drittel ihres Geldes haben die Deutschen in Spar-, Sicht- und Terminanlagen angelegt oder als Bargeld zur Verfügung. Gut ein Viertel des Geldvermögens ist in Lebensversicherungen, bei Pensionskassen, berufständischen Versorgungswerken sowie in Zusatzversorgungseinrichtungen investiert.
Wieder leicht zugenommen hat im vergangenen Jahr das Vermögen in Aktien, das im Vorjahr aufgrund der Börsenbaisse auf 166 Milliarden Euro geschrumpft war. Auch das Volumen des in Investmentfondsanteilen angelegten Geldvermögens ist um 39 Milliarden Euro weiter gestiegen, seit 1991 hat es sich sogar mehr als verdoppelt.
(te)
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