Im Bereich der Arzneimittelausgaben führt die Gesundheitsreform in diesem Jahr zu einem deutlichen Ausgabenrückgang. Gaben die gesetzlichen Krankenkassen im vergangenen Jahr noch 22,8 Mrd. Euro für Arzneimittel aus, werden es in diesem Jahr 20,4 Mrd. Euro sein, was einer Netto-Einsparung von 2,4 Mrd. Euro bzw. einem Ausgabenrückgang um 10,5 Prozent entspricht. Dies geht aus der aktuellen BKK-Prognose zum Jahresende hervor.
Entscheidende Gründe für den Rückgang waren die Ausgliederung der nicht-verschreibungspflichtigen Arzneimittel aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen, der höhere Herstellerrabatt (16 Prozent gegenüber 6 Prozent im vergangenen Jahr) sowie die höheren Zuzahlungen durch die Versicherten. Das Zuzahlungsvolumen für verschreibungspflichtige Arzneimittel stieg 2004 im Vergleich zu 2003 um 800 Mio. Euro.
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