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Gewerkschaftsbank geht an US-Investor 

Die Bieterschlacht um die österreichische Gewerkschaftsbank Bawag ist beendet. Nach Informationen der Financial Times Deutschland (FTD) hat der US-Finanzinvestor Cerberus den Zuschlag erhalten. Die BayernLB, die ebenfalls um die Bawag geboten hatte, musste sich demnach geschlagen geben.

Dem Bericht zufolge soll der Kaufpreis bei mehr als 3 Mrd. Euro liegen. Hierin soll bereits eine Kapitalerhöhung für die Bank enthalten sein. Die Bawag hatte zuletzt Milliardenverluste hinnehmen müssen und war an den Rand der Pleite geraten.

Cerberus will die Bank innerhalb von fünf Jahren fit für die Börse machen. Welche Maßnahmen der Investor dazu ergreift, war bislang noch nicht zu erfahren. Jedoch dürften erhebliche Umstrukturierungsmaßnahmen unumgänglich sein. Im Hinblick auf bisherige Kooperationspartner dürfte in jedem Fall eine Veränderung stattfinden. Bislang kooperiert die Bawag im Versicherungsbereich mit der Allianz. Da die Generali-Versicherung beim Cerberus-Konsortium mit an Bord ist, gilt es als wahrscheinlich, dass das Versicherungsgeschäft von nun an von der Generali bedient wird.

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