Die Deutschen müssen für alltägliche Bankdienstleistungen wesentlich mehr bezahlen als Kunden in anderen Ländern. So liegen die Gebühren in Deutschland bei durchschnittlich 98 Euro pro Jahr, im Gegensatz z.B. zu den Niederlanden mit 25 Euro oder China mit 29 Euro im Jahr. Am teuersten sind Bankgeschäfte in der Schweiz (137 Euro) und Australien (123 Euro). Der weltweite Durchschnitt liegt bei 78 Euro. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Capgemini in Zusammenarbeit mit der ING Group und der EFMA.
Im Rahmen der Studie wurden Bankdienstleistungen wie Kontoführung, Zahlungsmittel sowie Scheck- und Bankkartensperrungen bei 130 Finanzdienstleistern in 19 Ländern untersucht. In Deutschland liegt das Preisgefälle zwischen 29 Euro für den günstigsten und 131 Euro für den teuersten Anbieter. Bei Produkten wie Kontoführung oder Zahlungsverkehr unterscheiden sich die Gebühren häufig deutlich. In den direkt vergleichbaren Kategorien wie z.B. Kreditkarten variieren die Preise dagegen nicht so stark. Damit wird lt. Capgemini versucht, Kunden zu gewinnen, denn ein Preisvergleich findet oft nur in den direkt vergleichbaren Dienstleistungskategorien statt.
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