Mit ausländischen Staatsanleihen können Anleger teilweise deutlich
höhere Renditen erzielen als mit Bundesanleihen. Dies berichtet der Bundesverband Deutscher Banken. Südafrikanische Staatsanleihen werden über eine Laufzeit von 10 Jahren beispielsweise mit 7,8 Prozent verzinst. Ungarische und australische Papiere liegen mit 5,7 bzw. 5,2 Prozent immer noch deutlich über den Zinssätzen deutscher Staatsanleihen (3,2 Prozent).
Der Bankenverband mahnt aber gleichzeitig zur Vorsicht. Anleger sollten nicht allein auf die Verzinsung schauen, sondern auch
das Wechselkursrisiko bedenken. Eine Abwertung der fremden Währung
kann den Zinsvorteil schnell auffressen und möglicherweise sogar zu
Verlusten führen.