Die Renditen von Sparkassen und Genossenschaftsbanken waren im Durchschnitt der Jahre 1994-2003 höher als die der privaten Banken. Das berichtet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW). Nach Angaben des DIW hat das vor allem mit unterschiedlichen Strategien im Kreditgeschäft zu tun.
Sparkassen und Genossenschaftsbanken orientieren ihre Kreditvergabe an langfristigen Kundenbeziehungen. Private Banken treffen ihre Kreditvergabeentscheidung eher auf der Grundlage von veröffentlichungspflichtigen Informationen und darauf aufsetzenden Kennzahlen.
In der Vergangenheit wurden die relativ hohen Renditen der Sparkassen oft durch die bislang gewährten staatlichen Haftungsgarantien, Gewährträgerhaftung und Anstaltslast, erklärt. Nach Ansicht des DIW greift diese Erklärung zu kurz. Auch die Genossenschaftsbanken sind relativ gut positioniert und diese verfügen keineswegs über derartige Haftungsgarantien.
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