Investmentfonds eignen sich gerade für regelmäßiges, langfristiges Sparen - zum Beispiel für die Altersvorsorge. Wer in den vergangenen 30 Jahren monatlich 100 Euro in Aktienfonds mit Anlageschwerpunkt Deutschland anlegte, kann heute im Schnitt über etwa 132.000 Euro verfügen. Trotz der rasanten Börsentalfahrt von 2000 bis 2003 und der damit verbundenen Kursschwankungen boten Aktienfonds auf lange Sicht die besten Renditemöglichkeiten. Die Ergebnisse von Rentenfonds liegen etwas darunter, ob mit internationalem Anlageschwerpunkt oder begrenzt auf Euro-Papiere ohne Wechselkursrisiko. Bei offenen Immobilienfonds kamen im Schnitt nur etwa 86.000 Euro heraus. Freilich kann das Ergebnis im Einzelfall von Fonds zu Fonds beträchtlich abweichen.
Fondssparpläne sind sehr flexibel. Der Anleger ist nicht an feste Laufzeiten gebunden, kann bei Bedarf seine Sparraten ändern und zudem jederzeit über sein Fondsvermögen verfügen. Ob ein Aktien-, Renten- oder Immobilienfonds der richtige ist, hängt unter anderem von der
eigenen Risikobereitschaft ab.