Die HypoVereinsbank (HVB) hat das Firmenkundengeschäft ihrer 100-prozentigen Tochtergesellschaft Westfalenbank AG integriert. Bis Mitte dieses Jahres werden dafür die Geschäftsfelder Firmenkunden, Kredit und Spezialfinanzierungen auf die HypoVereinsbank übertragen. Im Rahmen der Integration wird die HypoVereinsbank damit rund 1.500 mittelständische Firmenkunden der Westfalenbank mit einem Kreditvolumen von circa 1 Milliarde Euro und einem Einlagevolumen von 400 Millionen Euro ansprechen.
"Damit bauen wir unsere starke Position im Mittelstand nochmals deutlich aus. Wir werden in Nordrhein-Westfalen weiter wachsen. Das ist auch das erklärte Ziel der UniCredit", erklärt Johann Berger, verantwortlich für das Firmenkundengeschäft der HVB. Mit den Firmenkunden der Westfalenbank werden rund 30 Mitarbeiter übernommen, die die Betreuung und den kundennahen Service fortführen.
Zusätzlich zu den bekannten Produkten und Dienstleistungen können die Unternehmer das Angebot der HypoVereinsbank nutzen. Außerdem wird ihnen das flächendeckende Bankennetzwerk in Osteuropa zugänglich sein. Um den Übergang für die Kunden reibungslos und effizient zu gestalten, bilden die beiden Banken gemeinsame Teams. Der Prozess soll bis Mitte 2006 abgeschlossen sein.
Außerdem gibt es konkrete Gespräche zwischen der HypoVereinsbank und dem britischen Investor Crown Mortgage Management (CMM) über den Erwerb der Westfalenbank. Im Falle eines positiven Abschlusses der laufenden Gespräche ist es das Ziel von Crown, die Westfalenbank zur ersten konzernunabhängigen Servicer-Bank in Deutschland zu entwickeln.
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