Die Direktbank ING-DiBa will zukünftig für alle von ihr angebotenen Anlageprodukte ein standardisiertes Produktinformationsblatt zur Verfügung stellen, das es ihren Kunden und Interessenten ermöglicht, alle wesentlichen Merkmale einer Anlage schnell zu erfassen und verschiedene Produkte miteinander zu vergleichen.
ING-DiBa setzt Vorschlag von Verbraucherschutzministerin um
Das Vorhaben geht auf einen Vorschlag der Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner zurück. Diese hatte Ende Juli auf einer Fachtagung den Entwurf eines Produktinformationsblattes für Anlageprodukte vorgestellt und die Finanzwirtschaft gebeten, dies im Sinne der Kundenaufklärung künftig für ihre Produkte zu verwenden.
Risiken und Nebenwirkungen auf ein bis zwei Seiten
Wie die Bank mitteilt, soll das Infoblatt ein bis zwei Seiten umfassen. Darauf sollen die Funktionsweise des Produkts und mögliche Renditechancen erläutert werden. Das Institut will aber auch Kosten und Risiken der Anlage darstellen. Als Vorlage für den "Beipackzettel" dient das vom Verbraucherschutzministerium entwickelte Muster-Produktinformationsblatt.
Für die Kernprodukte des Hauses sind die Infoblätter bereits unter www.ing-diba.de/produktinformationsblatt erhältlich. Mittelfristig ist geplant, dass es für nahezu jedes bei der ING-DiBa erhältliche Anlageprodukt einen solchen "Beipackzettel" gibt - vom Tagesgeldkonto bis zum Aktienfonds.
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