Die Nachfrage nach Rentenfonds ist in diesem Jahr enorm gestiegen. Von Januar 2005 bis jetzt haben Anleger 19,5 Milliarden Euro in Rentenfonds investiert. Der Beliebteste mit 3,1 Milliarden Euro Absatz ist dabei der Dit „Euro Bond Total Return“, der neben Bundesanleihen auch Firmen- und Schwellenländerbonds im Portfolio hat. Dieser Rentenfonds schichtet immer wieder zwischen den Zinspapieren verschiedener Laufzeiten und Bonität um und besitzt zur Zeit ein Volumen von rund 8 Milliarden Euro. Damit ist er nach dem Hausinvest Europa und dem Deka Immobilien Fonds (je 9 Milliarden Euro) der drittgrößte Fonds Deutschlands. Dies berichtet die Financial Times Deutschland.
Gefragt sind auch internationale Rentenfonds wie beispielsweise der Aktivest Total Return. Für den Fond wird langfristig eine jährliche Rendite von sieben Prozent angestrebt. Im dies zu erreichen, werden dem Aktivest Total Return zu einem kleinen Anteil Aktien beigemischt. Auch in Fonds mit dem Anlageschwerpunkt Osteuropa wird zunehmend investiert. Dabei konnten Anleger seit Mitte 2004 mit dem Deka-ConvergenceRenten einen Wertzuwachs von 19 Prozent erzielen. „Grandfathered“-Bonds werden vor allem von Anlegern gekauft, die steuerliche Vorteile nutzen wollen. Diese Papiere unterliegen, sofern sie vor dem 1. März 2001 gezeichnet wurden, nicht der EU-Zinsrichtlinie.
Der momentane Erfolg der Rentenfonds liegt vor allem in der Sicherheit der Geldanlage. Außerdem haben sinkende Zinsen bei Anleihen zu Kursgewinnen geführt und damit die Performance der Rentenfonds gesteigert. Des Weiteren bedienen Fondsgesellschaften auch immer häufiger institutionelle Kunden mit Publikumsfonds. Dennoch kann es auch bei Rentenfonds Rückschläge geben. "Angesichts der niedrigen Zinsen kann man fast sicher sagen, dass ein Zinsanstieg bevorsteht. Doch das kann Monate oder gar Jahre dauern“, meint Andre Bischoff, Manager des Gerling Rendite Fonds.
BGH-Urteil: Reise-Umbuchungen bleiben teuer
Der BGH hat ein wichtiges Urteil in Sachen Reiseum...
mehr