Immer weniger junge Berufstätige wollen ihr Geld in Aktien investieren. Das geht aus einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Postbank hervor.
Im Sommer 2008 gingen noch 8,2 Prozent der Berufstätigen im Alter zwischen 16 und 29 Jahren davon aus, dass sie später Aktien, Aktienfonds oder Zertifikate besitzen würden. 2009 lag dieser Wert bei 6,2 Prozent, 2010 bei 1,9 Prozent. Die Investitionsplanung der jungen Berufstätigen spiegelt diese Erwartungshaltung wieder. 2008 planten noch 4,6 Prozent von ihnen in Aktien, Aktienfonds oder Zertifikate zu investieren. 2010 waren es 2,6 Prozent.
Das Deutsche Aktieninstitut kam in einer eigenen Untersuchung zu einem ähnlichen Ergebnis. So investieren dem Institut zufolge im zweiten Halbjahr 2010 3,42 Millionen Anleger direkt in Aktien. Damit sei die Zahl seit dem Anfang des Jahres um fast eine halbe Million Menschen gefallen und so auf dem niedrigsten Stand seit über 10 Jahren.
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