Die im BVI Bundesverband Investment und Asset Management organisierte Investmentbranche erwartet von der künftigen Bundesregierung einen besseren Anlegerschutz und eine Anpassung der geförderten Altersvorsorge durch Riester-Rente und Rürup-Rente. Dies geht aus der heute veröffentlichten Publikation "Anlegerschutz verbessern – Altersvorsorge stärken" hervor.
Gleichbehandlung von Anlageformen
Um Fehlanreize bei Beratung und Anlageentscheidung abzubauen, fordert die Investmentfondsbranche die Angleichung der rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen über alle vergleichbaren Anlageprodukte hinweg. Dies soll die Regelungen zur Transparenz von Kosten, Provisionen und Renditen sowie die steuerliche Gleichstellung ähnlicher Anlageprodukte umfassen.
Betriebliche Altersvorsorge auch per Investmentfonds
Weiterhin fordert der BVI die nächste Bundesregierung dazu auf, betriebliche Altersvorsorge mit Investementfonds zu ermöglichen. Bei Riester- und Rürup-Rente fordert der BVI höhere staatliche Zulagen und die Festsetzung des förderfähigen Höchstbetrages auf vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze, die 2009 in der Rentenversicherung bei 64.800 Euro (West) und 54.600 Euro (Ost) im Jahr liegt.
Acht Jahre nach dem Start der Riester-Rente verharrten die Höhe der Zulagen und der jährlich geförderte Höchstbetrag immer noch auf dem Niveau des Jahres 2001, klagt der BVI. Die BVI-Broschüre "Anlegerschutz verbessern – Altersvorsorge stärken" ist kostenlos online erhältlich: www.bvi.de.
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