Kunden der Deutsche Bank können ab sofort das erweitertes TAN-Verfahren (iTAN) im Onlinebanking nutzen. Nun werden auch bei der größten deutschen Bank bestimmte Transaktionsnummern für die Freigabe von Online-Transaktionen abgefragt. Die TAN-Blocks sind jetzt durchnummeriert und zur Bestätigung einer Transaktion wird im Onlinebanking-Dialog eine bestimmte Nummer des durchnummerierten TAN-Blocks abgefragt. Nur mit der Eingabe dieser definierten Nummer kann die Transaktion durch den Kunden freigegeben werden. Aus Sicherheitsgründen ist die Gültigkeit einer einmal angeforderten TAN auf einen kurzen Zeitraum beschränkt. Mit der Einführung dieses Verfahrens wird die Sicherheit insbesondere im Hinblick auf "Phishing-Attacken" erhöht, so die Deutsche Bank.
Bereits im November 2005 hat die Deutsche Bank begonnen, ihre rund 2,6 Millionen Onlinebanking-Kunden sukzessive mit den neuen durchnummerierten TAN-Blöcken auszustatten. Dieser Prozess ist nun soweit fortgeschritten, dass das erweiterte TAN-Verfahren ab sofort genutzt werden kann. Trotz der neuen "Sicherheits-TAN" rät die Bank ihren Kunden, weiterhin sorgfältig mit ihren persönlichen Onlinebanking-Daten PIN und TAN umzugehen und diese Daten nie an unberechtigte Dritte weiterzugeben. Darüber hinaus rät die Deutsche Bank dringend dazu, Viren-Scanner und eine Firewall einzusetzen sowie die Updates des Betriebssystems vorzunehmen, um das Eindringen von Viren und Schadprogrammen zu verhindern.
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