Die Deutschen sparen mehr als je zuvor. So legten die Bundesbürger im letzten Jahr rund 155 Milliarden Euro auf die hohe Kante. Knapp 40 Prozent des neu gebildeten Vermögens wurde von den privaten Haushalten bei Banken angelegt. Die Spareinlagen stiegen um gut 12 Milliarden Euro und auch die Sichteinlagen wurden um 47 Milliarden Euro aufgestockt. Dagegen wurden von den Terminkonten knapp sechs Milliarden Euro abgezogen. Beim Versicherungssparen blieb das Mittelaufkommen mit rund 41 Milliarden Euro auf dem Vorjahresniveau. Dies geht aus den monatlichen „Postbank Perspektiven“ hervor.
Fast 30 Prozent des neu gebildeten Geldvermögens legten die Deutschen in Rentenwerte an. Dafür trennten sich die Privatanleger häufiger von Aktien und Fondsanteilen. Grundsätzlich scheint den Bundesbürger die Wichtigkeit einer privaten Altersvorsorge klar geworden zu sein. So sparen die Haushalte, in denen die Erwachsenen zwischen 35 und 45 Jahre alt sind, jetzt deutlich mehr als noch in den Jahren vor 1998. Insgesamt ist jedoch das Sparaufkommen der jüngeren Generation deutlich gefallen. Innerhalb von fünf Jahren ist es bei den unter 25jährigen um drei Viertel auf 56 Euro gefallen. Dagegen stieg das durchschnittliche Sparvolumen der über 65jährigen um fast 50 Prozent.
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