Das Bundessozialministerium weist Medienberichte über eine Rentenkürzung aufgrund der Ein-Euro-Jobs zurück. Da diese keine reguläre Beschäftigung seien, würden sie auch nicht zur Berechnung der Rentenanpassung herangezogen. „Negative Auswirkungen wird es nicht geben“, erklärte das Ministerium. Außerdem wurde mit dem Statistischen Bundesamt vereinbart, dass die Lohnsumme mit und ohne Ein-Euro-Jobs ausgewiesen werde. Das geht aus einem Bericht des Handelsblattes hervor.
In einem Artikel der Bild-Zeitung hieß es, dass die Lohnsumme wegen der Ein-Euro-Jobs im nächsten Jahr sinken werde. Dadurch könnten auch die Renten 2006 um etwa 0,3 Prozent niedriger ausfallen, da sich diese an der Entwicklung des Durchschnittsverdienstes orientieren. Franz Ruland, Chef des Bundesverbandes der Rentenversicherungsträger (VDR), verlangte deswegen eine Gesetzesänderung.
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