Der Geschäftsführende Vorstand des Bundesverbandes Deutscher Banken, Manfred Weber, hat eine Abschaffung der Sonderrechte der Sparkassen gefordert. Wie die Zeitschrift Wirtschaftswoche berichtet, zeigte er für das Geschäftsgebahren der Sparkassen durchaus Verständnis. Es müssten nur "für alle Spieler auf dem Feld die gleichen Regeln gelten", sagte Weber der Wirtschaftswoche.
Anlass für die Kritik waren Äußerungen des Vorstandschefs der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, Joachim Hoof, der öffentlich über die Gründung von Sparkassenfilialen im Ausland, speziell in Osteuropa, nachdachte.
Weber wies auf das Regionalprinzip der Sparkassen hin und gab gleichzeitig Beispiele für dessen Nichteinhaltung: "Auslandsexpansion, bundesweit tätige Direktbanken von Sparkassen und Landesbanken, der Streit über eine Sparkassen-Neugründung in Braunschweig. Erklärungen zur Einhaltung des Regionalprinzips verlieren an Gültigkeit, bevor die Tinte darunter getrocknet ist." Weber gab jedoch zu Bedenken, dass der Druck auf das Regionalprinzip aus den Reihen der Sparkassen kommt, da es ihnen im Grunde selbst schaden würde.
BGH-Urteil: Reise-Umbuchungen bleiben teuer
Der BGH hat ein wichtiges Urteil in Sachen Reiseum...
mehr