Das Geldvermögen der Kinder wächst weiter. Zu diesem Schluss kommt die KidsVerbraucherAnalyse (KidsVA), eine breit angelegte Studie zum Verbraucher- und Medienverhalten von Kindern zwischen sechs und dreizehn Jahren. Die repräsentative Befragung wird im Auftrag des Ehapa Verlages erstellt. In diesem Jahr wurden im Zeitraum Mitte Februar bis Anfang April 1.588 Kinder befragt.
Die 5,76 Millionen Kinder in Deutschland bekommen insgesamt über 1,5 Milliarden Euro regelmäßige Geldzuwendungen und fast eine weitere Milliarde Euro an Geldgeschenken im Jahr, die sie ausgeben oder sparen können. Monatlich gibt es durchschnittlich 22,11 Euro Taschengeld (Vorjahr 20,47 Euro) und zum Geburtstag und an Weihnachten zusammen 152 Euro Bargeld auf die Gabentische (Vorjahr 145 Euro). Zu Ostern gab es im Schnitt 17 Euro.
Dazu haben die Kinder zusammen genommen fast vier Milliarden Euro auf ihren Sparkonten. Das ergibt einen Mittelwert von 692 Euro pro Kind und damit 12,5 Prozent mehr als im Vorjahr (615 Euro). Die Sparfreudigkeit der Kinder bleibt mit 83 Prozent weiter auf dem hohen Niveau vergangener Jahre.
Sechs von zehn der jungen Sparer (61 Prozent) haben konkrete Vorstellungen, wofür sie ihr Erspartes ausgeben möchten. Ältere Mädchen für Bekleidung und Schuhe (21 Prozent) sowie Handys (17 Prozent), ältere Jungen ebenfalls für Handys (18 Prozent), aber auch für PC-Games (19 Prozent) und -Hardware (18 Prozent). Bei den jüngeren Kindern ist es unabhängig vom Geschlecht Spielzeug (18 Prozent).
Für den Kauf von Kleinigkeiten im Alltag ist dagegen das Taschengeld da. Wie in der Vergangenheit fließt es vor allem für Süßigkeiten (57 Prozent) und Eis (35 Prozent), gefolgt von Zeitschriften/Magazinen (34 Prozent) und Getränken (30 Prozent). Dabei darf schon die Mehrheit der Jüngsten (54 Prozent) frei entscheiden, wofür sie ihr Geld ausgeben, gaben sie bei der Befragung an.