Für 96 Prozent aller Wohneigentümer ist der Kauf der Immobilie die bisher weitreichendste finanzielle Entscheidung in ihrem Leben. Dabei legen die Immobilienbesitzer großen Wert auf eine kompetente Beratung und eine unbürokratische Bearbeitung. Als wichtigster Ansprechpartner wird der Bankberater genannt. Dies geht aus der Studie „Eigenheimerwerb in Deutschland – 500 Immobilienbesitzer berichten“ hervor, die das Marktforschungsinstitut psychonomics im Auftrag der Allianz durchführte.
Jedem dritten Wohneigentümer war der zeitliche und organisatorische Aufwand im Nachhinein zu intensiv. So wurden im Durchschnitt während der Planung drei bis vier verschiedene Stellen kontaktiert und teilweise mehr als 30 Stunden in Beratungsgesprächen verbracht. Zusammen mit dem Aufwand für die Vor- und Nachbereitung bedeutete dies für die Befragten eine zu große zeitliche Belastung.
Bei fast der Hälfte aller Wohneigentümer fallen zusätzliche Kosten an, die vorher nicht bedacht wurden. Deshalb ist für viele eine gute Kalkulation wichtig, um unvorhergesehene Kosten zu vermeiden. Bei der Fremdfinanzierung nutzte die Mehrheit der Befragten ein Hypotheken- oder Bauspardarlehen. Nur zwei Drittel haben sich mit einer Versicherung gegen Tod, Berufsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit abgesichert. 92 Prozent der Immobilienbesitzer halten dies aber für sinnvoll.
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