Die gesetzlichen Krankenkassen befürchten, dass sie in ernsthafte Zahlungsschwierigkeiten kommen. Schuld daran sei das geplante Gesetz zur Vereinfachung der Verwaltungsverfahren im Sozialrecht, berichtet Focus-Money unter Berufung auf eine Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestags.
So haben der AOK zufolge einige Kassen ihren Kreditrahmen überschritten. Allein für die AOK wird geschätzt, dass flüssige Mittel von einer Milliarde Euro fehlen könnten. Hintergrund ist die Tatsache, dass mit dem geplanten Gesetz zur Vereinfachung der Verwaltungsverfahren im Sozialrecht die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) den Kassen Geld für den Risikostrukturausgleich später im Monat überweisen soll als bisher, so das Magazin.
Damit soll verhindert werden, dass die BfA eine Garantie des Bundes in Anspruch nehmen muss. Die Kassen kritisieren dies vehement. Durch geplante Gesetzesänderungen könnten einige Krankenkassen in ernsthafte Zahlungsschwierigkeiten schlittern.
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