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Kritik an Millionen-Bonus für HSH Nordbank-Chef 

Mitglieder des Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) fordern, die Sonderzahlung in Höhe von 2,9 Millionen Euro an den Vorstandsvorsitzenden der Landesbank HSH Nordbank, Dirk Jens Nonnenmacher, zu stoppen. "Der Bonus ist instinktlos, denn die HSH Nordbank muss mit Milliarden vom Staat gestützt werden", sagte der FDP-Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Rettungsfonds, Florian Toncar, gegenüber "Bild.de".

Toncar verlangt eine Gehaltsgrenze von maximal 500.000 Euro pro Jahr für Nonnenmacher, wie es die Bundesregierung für Banken, die Staatshilfe durch den SoFFin in Anspruch nehmen, fordert. Wie banktip.de kürzlich berichtete, sicherten die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein mit einer direkten Kapitalhilfe von drei Milliarden Euro das Überleben der HSH Nordbank. Zusätzlich erhielt die marode Bank 10 Milliarden Euro in Form staatlicher Bürgschaften für Kredite.

Wäre die finanzielle Unterstützung für die HSH Nordbank vom Bankenrettungsfonds SoFFin gekommen, hätte Nonnenmacher den Millionen-Bonus gar nicht bekommen dürfen. Die SoFFin-Statuten verbieten bei direkten Kapitalspritzen Sonderzahlungen für Bank-Manager und erlauben lediglich ein Jahresgehalt von maximal 500 000 Euro.

"Diese Regeln müssen auch für die Länder gelten", fordert Rettungsfonds-Mitglied Toncar. Unterstützung erhält er vom SoFFin-Mitglied Leo Dautzenberg (CDU), der ebenfalls für die Begrenzung der Managergehälter auf 500.000 Euro pro Jahr plädiert, wenn die jeweilige Bank mit staatlichem Kapital gestützt werde.

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