Die Landesbanken wollen in das Direktbankgeschäft einsteigen. Nach der Bayrischen Landesbank schmieden jetzt auch die Westdeutsche Landesbank und die Landesbank Hessen-Thüringen Pläne, durch das Anbieten einer Direktbank Privatkunden zu gewinnen. Bisher waren die Landesbanken nur für Großkunden zuständig, das Privatkundengeschäft oblag den Sparkassen. Durch den Wegfall der staatlichen Ausfallgarantien am 19. Juli dieses Jahres suchen die Landesbanken nach neuen Geschäftsmodellen. Mit dem Einstieg in das Direktbankengeschäft wird deshalb versucht, Zugang zum Massenkundengeschäft zu erhalten. Dies geht aus einem Bericht des Handelsblattes hervor.
Die Bayern LB hatte als erste Landesbank eine Direktbank angeboten. Die Deutsche Kreditbank (DKB) konnte jetzt die Pilotphase erfolgreich abschließen und verzeichnet besonders mit dem DKB-Cash-Konto Erfolge. Nach Aussagen der Bayern LB gewinnt die DKB monatlich 5.000 bis 10.000 Neukunden hinzu. Die Landesbank Hessen-Thüringen gelangt durch die Übernahme der Frankfurter Sparkasse auch in den Besitz der Direktbank 1822direkt, die mittlerweile etabliert ist und einen Wert von 100 bis 120 Millionen Euro haben soll.
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