Die Europäische Union will eine einheitliche Leitlinie zum Umgang mit faulen Geldanlagen festlegen. Wie Spiegel Online unter Berufung auf einen Informanten aus EU-Finanzkreisen berichtet, soll vor allem die Gründung so genannter Bad Banks mir Steuergeldern an strenge Bedingungen geknüpft werden.
Die Banken sollen demnach gewzungen werden, ihre faulen Geldanlagen offenzulegen und sie bis auf die Marktpreise abzuschreiben. Bad Banks sollen nur eine EU-weit festgelegte begrenzte Anzahl von faulen Geldanlagen und Wertpapieren aufnehmen.
Initiator der Leitlinie ist Medienberichten zufolge der EU-Währungskommissar Joaquin Almunia. Almunia will einen schädlichen Wettbewerb zwischen den EU-Staaten bei der Abwicklung von faulen Geldanlagen verhindern. Außerdem soll die Vergabe von günstigen Krediten wieder in Gang kommen.