Die Angriffe auf die Computersysteme von Finanzunternehmen häufen sich und es zeigt sich, dass der Mensch das größte Risiko für die Sicherheit der Computersysteme darstellt. Kriminelle Strategien zielen deshalb immer häufiger gegen menschliches Verhalten als gegen technische Sicherheitslücken. Obwohl 48 Prozent der befragten Sicherheitsmanager mangelndes Sicherheitsbewusstsein ihrer Mitarbeiter für besonders kritisch hielten, stehen Schulungen und Aufklärung über Sicherheitsmaßnahmen nicht an erster Stelle. Nur 46 Prozent planen in den nächsten zwölf Monaten Schulungs- oder Aufklärungsmaßnahmen. 74 Prozent der Befragten halten die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und 61 Prozent Reporting & Messung für wichtiger. Insgesamt sank die Zahl der durchgeführten Schulungs- und Aufklärungsmaßnahmen im vergangenen Jahr von 77 auf 65 Prozent. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die von der Beratungsgesellschaft Deloitte Deutschland durchgeführt wurde.
Grund für die Verlagerung des Sicherheitsrisikos von der Technik zum Mitarbeiter ist der verstärkte Einsatz von IT-Sicherheitstechnologien, wie beispielweise Antivirenprogramme und virtuelle private Netze ebenso wie Content-Filterung und -Überwachung. Nach Aussagen der Studie können nur umfassende Strategien zur Kunden- und Mitarbeiterauthentifzierung sowie Schulungsmaßnahmen zur Erhöhung des Sicherheitsbewusstseins die Sicherheitslücke schließen.
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