Die Postbank führt heute das bereits angekündigte neue indizierte TAN(Transaktionsnummern) -System gegen den Datenklau durch das so genannte Phishing ein. Damit gibt die Postbank als erste Großbank ihren Kunden ab sofort den Einsatz einer bestimmten iTAN vor, während bisher eine beliebige TAN aus der Liste akzeptiert wurde. In den vergangenen Monaten haben Kriminelle immer wieder versucht, Transaktionsnummern von Online-Bankern zu ergaunern. Die neuen iTANs sind für Betrüger nun wertlos, da der Bankrechner bei der nächsten Online-Buchung eine andere iTAN verlangt.
Dennoch sollten Kunden ihre Daten nicht preisgeben, warnt die Postbank. Banken verlangen niemals von ihren Kunden, persönliche Daten auf einer unsicheren Internet-Seite einzugeben. Alle Online-Kunden der Postbank erhalten nach und nach automatisch neue iTAN-Listen zugesandt. Eine beiliegende Broschüre erläutert das neue Verfahren nochmals ausführlich. Nicht von der Änderung betroffen sind die Online-PINs der Kunden.
Des Weiteren weitet die Postbank den Einsatz der mobilen TAN (mTAN) im klassischen Online-Banking aus. Erst bei der Auftragsfreigabe wird die mTAN vom Online-Banking erzeugt und dem Kunden mittels SMS aufs Handy gesandt. Sie gilt nur kurzzeitig für die angeforderte Überweisung und ist damit für Betrüger wertlos.
Weitere Informationen dazu im Internet unter www.postbank.de/itan bzw. www.postbank.de/mtan. Fragen zur Sicherheit im Online-Banking beantwortet die Hotline unter der gebührenfreien Rufnummer 0800 – 100 89 06.