Der Vorstand des Bundesverbandes deutscher Banken hat Ekkehard Bombe zum Ombudsmann im Schlichtungsverfahren der privaten Banken bestellt. Der ehemalige Präsident des Landgerichts Wiesbaden hat sein Amt bereits am 1. Januar 2006 angetreten. Der 66-jährige Jurist hat bereits Erfahrungen in der Streitschlichtung. Als Richter war er an den Landgerichten Frankfurt am Main und Wiesbaden tätig. Ab 2001 war er zudem richterliches Mitglied des Staatsgerichtshofs des Landes Hessen. Beide Positionen hatte er bis zu seiner Pensionierung Ende 2004 inne.
Bombe rückt als fünfter Ombudsmann an die Seite von Horst-Diether Hensen, früherer Vizepräsident des Hanseatischen Oberlandesgerichts Hamburg, Werner Weiß, ehemals Ministerialdirigent im Bayerischen Staatsministerium der Justiz, Peter Gass, vormals Ministerialdirigent im Bundesministerium der Justiz sowie Dr. Gerhart Kreft, ehemaliger Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof.
Seit Einführung des Schlichtungsverfahrens im Juli 1992 haben über 13.000 Kunden der privaten Banken die Möglichkeit genutzt, bei Differenzen mit ihrer Bank die Ombudsmänner einzuschalten. Die Banken haben sich verpflichtet, Schlichtungssprüche bis zu einem Streitwert von 5.000 Euro für die Banken anzuerkennen. Für die Kunden steht der Rechtsweg weiterhin offen. Die Ombudsmänner der privaten Banken sind für Verbraucher erreichbar über die Kundenbeschwerdestelle beim Bundesverband deutscher Banken, Postfach 04 03 07, 10062 Berlin.
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