Der Diebstahl von Kreditkartendaten hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Um diesem Missbrauch vorzubeugen, haben Mastercard und Visa neue Sicherheitsstandards entwickelt, die ab 1. Juli 2005 für alle Versandhändler gelten, die Kartenzahlungen akzeptieren. Demnach müssen die Händler entweder ihre Sicherheitssysteme überprüfen und zertifizieren lassen oder ihr gesamtes Zahlungssystem an einen zertifizierten Payment-Service-Provider, wie beispielsweise Saferpay, übertragen. Bei dieser Payment-Plattform werden die sensiblen Kartendaten durch ein bankensicheres Rechenzentrum verarbeitet. Als einfachste Lösung empfiehlt Saferpay aber den Webshop-Betreibern, keine Kreditkartendaten intern zu speichern. Ergreift der Versandhändler keine Sicherheitsmaßnahmen, kann er bei einem Datendiebstahl für den entstandenen Schaden haftbar gemacht werden.
Zum Missbrauch der Kartendaten kann es kommen, wenn Internet-Händler, die Zahlungen selbst abwickeln, die Daten in ihrem EDV-System speichern, aber nicht die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen ergreifen. Die Daten liegen damit offen und Kriminelle brauchen nur noch zugreifen. Aufgrund dieser Sicherheitslücken sind viele Verbraucher verunsichert und vermeiden Onlineeinkäufe per Kreditkarte, was wiederum zu Umsatzverlusten bei den Händlern führt.
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