Im Bietergefecht um die Berliner Bank haben sich die Hamburger Sparkasse (Haspa) und die HSH Nordbank zu einer Kooperation entschlossen. Eine Sprecherin der Haspa bestätigte gegenüber der Financial Times Deutschland (FTD) entsprechende Informationen. Zu weiteren Details der Bietergemeinschaft wollte sie aber nicht Stellung nehmen. Auch von der HSH Nordbank gab es keinen Kommentar.
In Finanzkreisen wurde schon länger über eine Zusammenarbeit der beiden Institute spekuliert. Nach Angaben der FTD ist die Kooperation zwischen einer Sparkasse und einer Landesbank eher ungewöhnlich. Das Geschäft im Massensektor wird traditionell von den Sparkassen betrieben. Mit dem Erwerb der Berliner Bank hätte aber auch die HSH Nordbank Zugang zum sogenannten Retailgeschäft. Der Vorstoß der Landesbanken in das Massengeschäft wird von den Sparkassen eher misstrauisch beäugt.
Die Nordallianz muss sich im Bieterverfahren mit ehrgeizige Konkurrenten auseinandersetzen. Neben der Commerzbank, der HypoVereinsbank und der Mittelbrandenburgischen Sparkasse Potsdam sind mit der französische BNP Paribas und der niederländischen Bank NIB Capital des US-Investors Christopher Flowers auch zwei ausländische Bewerber am Start.
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