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Post tritt 850 Filialen an die Postbank ab 

Die Deutsche Post plant, zu Beginn des nächsten Jahres an die Postbank rund 850 Filialen abzugeben. Damit wird die Postbank zum ersten Mal Filialen in Eigenregie betreiben. Bisher wurden die Produkte der Postbank hauptsächlich in den Zweigstellen der Post vertrieben. Ziel dieser Neuorganisation sei die weitere Stärkung der Vertriebskraft der Postbank, teilte die Deutsche Post mit. So konnte das Unternehmen vor allem im Geschäft mit beratungsintensiven Produkten und Leistungen deutliche Zuwächse verzeichnen.

Gespräche über die Neuordnung des Filialnetzes werden bereits mit der Gewerkschaft Ver.di geführt. Die rund 9.500 Mitarbeiter der betroffenen Filialen sollen wahrscheinlich zur Postbank wechseln. Die Post betonte, dass die langfristig angelegte Mehrheitsbeteiligung der Deutschen Post an der Postbank durch die Neuorganisation nicht berührt wird. Auch können die Kunden die Postdienstleistungen weiterhin in vollem Umfang in Anspruch nehmen.

Die beabsichtigte Organisationsänderung treibt auch wieder Spekulationen voran, die Deutsche Post will ihr Tochterunternehmen verkaufen. Bereits 2004 gab es kurzzeitig Pläne der Deutschen Bank, die Postbank zu erwerben.

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