Die Aktie der Postbank AG wurden erfolgreich am Markt platziert und von institutionellen Anlegern sowohl im In- als auch im Ausland sehr gut angenommen. Mehr als 20 Prozent der verkauften rund 55 Millionen Anteile gingen an Privatanleger. Das Papier ist mehr als zweifach gezeichnet. Nach längerem Hin und Her wurde der Emissionspreis auf 28,50 Euro und damit am unteren Ende der bereits gesenkten Angebotsspanne festgelegt.
Auf dem elektronischen Handelssystem Xetra und an der Frankfurter Börse lag der erste Kurs der Aktie der Post-Tochter am Mittwoch bei 29,00 Euro. Mit der ersten Preisfeststellung wurden mehr als eine Millionen Postbank-Aktien gehandelt. Der DAX legte zum Handelsstart um 0,7 Prozent auf 3.956 Punkte zu.
Insgesamt platziert die Deutsche Post AG rund 55 Millionen Aktien im freien Handel an der Börse. Auf diese Zahl kam die Post nach einer Verringerung des ursprünglich geplanten Volumens um etwa ein Drittel, wegen der anfangs sehr schleppenden Nachfrage. Das restliche Drittel des Gesamtvolumens von 82 Millionen Aktien wird in Form einer Umtauschanleihe an den Kapitalmarkt gebracht. Es hieß, diese Anleihe sei mehr als vierfach gezeichnet worden.